Kulturelle Überlieferung
Zahlsysmbolik und Formsprache als wichtige kulturelle Bestandteile
Zahlen und geometrische Formen sind seit jeher eng mit kulturellen Bedeutungen verknüpft. Jede Kultur hat Ihre eigene Zahlensprachen und Formensymbolik - es gibt viele Unterschiede und viele Gemeinsamkeiten.
Der Zahlengarten soll dem Verständnis und der Erklärungen dieser Bedeutungen dienen und so eine gemeinsame Basis für Dialog bieten. Durch die Mosaike der Gärtchen 1 bis 10 wird daher versucht, den Symbolgehalt der entsprechenden Zahl auszudrücken.
Die Idee des Zahlengartens ist daher auch mit der Vorstellung verbunden, durch die Gestaltung der Gärtchen 3, 5 und 6 dem Verständnis der drei monotheistischen Weltreligionen zu dienen - das Christentum mit der Drei, der Islam mit der Fünf, das Judentum mit der Sechs.
Weitere Beispiele für die thematische Belegung einzelner Zahlgärtchen sind:- Die Eins: die Einheit
- Die Zwei: Dualität – Yin-Yang-Symbol
- Die Vier: die vier Kardinaltugenden – Tapferkeit, Gerechtigkeit, Klugheit, Mäßigung
- Die Sieben: des Menschen Glück und Unglück